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Gebiss beim Pferd
Das Pferd verfügt über allerhand Ausrüstung. Darunter auch einige Dinge, die für andere Tiere eher ungewöhnlich wären. Ein Gebiss ist z.B. etwas was man für einen Hund nicht besorgen würde. Wer jedoch denkt, dass der richtige Typ dem Pferd schon ausreicht, der täuscht sich. Nicht nur der Typ Gebiss muss richtig stimmen. Die Länge und die Dicke müssen an die Bedürfnisse des Tieres angepasst werden. Dafür gibt es eine Faustformel im Bezug auf die Länge. Das Gebiss muss nämlich einen halben Zentimeter länger sein, als das Maul breit ist. Wer sich daran hält, der wird dem Pferd einen Gefallen tun. Um ein besseres Gefühl beim Ausmessen zu erhalten, kann ein Gebiss von einem anderen Pferd geliehen und angehalten werden. Es gibt aber auch entsprechendes Werkzeug, welches dazu geeignet ist die Länge und Breite des Gebisses zu ermitteln. Wer weder die Möglichkeiten zum Vergleich, noch die auf Werkzeug hat, der muss sich mit einem Tau begnügen. auch damit können die Maße ermittelt werden.
Weiterhin ist auch die Dicke zu ermitteln. Ein zu dünnes oder zu dickes Gebiss kann ebenso für Schmerzen sorgen, wie ein zu kurzes oder zu langes. Die Dicke ist jedoch etwas schwieriger herauszufinden. Dies ist eher etwas wo die Erfahrung des Reiters eine Rolle spielt. Neulinge in der Pferdewelt sollten daher immer auf den Rat eines Dritten hören. Die einzige Möglichkeit die Dicke zu ermitteln, ist an den Zähnen zu fühlen. Nimmt das Freizeitpferd sein Gebiss nur mit Wiederwillen an, so sollte davon ausgegangen werden, dass es nicht passt.